
Die physikalische Therapie unterscheidet aktive und passive Maßnahmen.
Die „physikalische Therapie“ nutzt natürliche (griechisch physis = Natur) Maßnahmen, um einen günstigen Einfluss auf die Körperfunktionen zu nehmen. Sie sind besonders bei älteren Menschen ein wesentlicher und gefahrlos anwendbarer Bestandteil therapeutischer Maßnahmen.
Zu den aktiven Maßnahmen, bei denen der Betroffene einen wichtigen eigenen Beitrag leisten muss, gehören Krankengymnastik, Bewegungstherapie und Atemtherapie. Die passiven Maßnahmen beinhalten u.a. Balneotherapie, Massagen, Elektrotherapie, Wärmepackungen, Ultraschalltherapie uvm.
Mit Hilfe der physikalischen Therapie lassen sich u. a. folgende Therapieziele erreichen bzw. unterstützen:
Schmerzbekämpfung, Erhaltung und Verbesserung der Funktionen des Bewegungsapparates (Beweglichkeit, Belastbarkeit, Muskelkraft), Verbesserung von Durchblutung und Nährstoffversorgung der verschiedenen Gewebe, Verbesserung der Reaktionsfähigkeit und der allgemeinen körperlichen Fitness.